Am 21. September 2023 fand unter dem Titel Alle können sich beteiligen! Können sich alle beteiligen? eine digitale Fachveranstaltung der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen des Programms Das Zukunftspaket statt. Diskutiert wurde, wie echte Beteiligung von allen jungen Menschen gelingen kann – unabhängig von sozialer Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Auch wir von lambda::nord waren dabei – mit unserem Projekt ZUq*NFT – Angebote und Teilhabe für queere junge Menschen in Schleswig-Holstein. Unsere beiden Vertreter Moritz Griepentrog (Landesgeschäftsführung) und Danny Glaß (ehrenamtlicher Projektmitarbeit Projekt ZUq*NFT) stellten in einem Praxisblock vor, wie wir queere Kinder und Jugendliche empowern, eigene Beteiligungsformate zu gestalten – und welche strukturellen Barrieren wir dabei gemeinsam mit jungen Menschen abbauen.

Beteiligung braucht Sichtbarkeit und sichere Räume

Die Veranstaltung unterstrich, wie wichtig es ist, Beteiligung nicht nur formal zu ermöglichen, sondern tatsächlich niedrigschwellig, diskriminierungssensibel und vielfältig zu gestalten. Gerade queere Jugendliche erleben häufig Mehrfachdiskriminierungen – ob in der Schule, in ihrer Familie oder im Sozialraum. Das Projekt ZUq*NFT setzt hier an, indem es Angebote von queeren Jugendlichen für queere Jugendliche stärkt.

Neben uns stellten auch andere beeindruckende Projekte ihre Arbeit vor – u. a. aus der Mädchen*arbeit, der inklusiven Jugendarbeit mit Jugendlichen mit Behinderung sowie aus Quartieren mit besonderen Entwicklungsbedarfen. Besonders bereichernd war der Vortrag von Prof. Dr. Francis Seeck, der die Rolle von sozialer Herkunft in der Beteiligungsarbeit in den Fokus rückte. Auch wenn der geplante Impuls von Raúl Krauthausen leider entfallen musste, war die Veranstaltung ein starker Beitrag zur Weiterentwicklung inklusiver Jugendbeteiligung.

Mehr über unser Projekt ZUq*NFT und unsere Beteiligungsangebote für queere junge Menschen in SH findet ihr hier: #ZUq*NFT!

Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Es wird umgesetzt von der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) und der Stiftung SPI. Der Programmteil „Kinder- und Jugendbeteiligung im Zukunftspaket“ wird verantwortet von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).